Überblick

Termin

22.05.2019 – 20.09.2019

Anmeldeschluss

22.03.2019

Kursnummer

AFM 19-3555-01

Kurszeiten

Beginn: 09:00 Uhr / Ende: 16:30 Uhr
72 Unterrichtseinheiten

Kosten

990,- €

Demenzbeauftragte/r im Krankenhaus

DEMENZSENSIBLES KRANKENHAUS

Menschen mit Demenz oder akuter Verwirrtheit sind zunehmend Patienten in Kliniken. Diese stehen vor der Herausforderung, Mittel und Wege zu finden, um die betroffenen Patienten während ihres Klinikaufenthaltes adäquat begleiten zu können.

Die Teilnehmenden erwerben fachliche und persönliche Kompetenzen, um die Aufgabe als Demenzbeauftragte/r in ihrer Einrichtung verantwortlich wahrzunehmen. Dazu gehört auch die Kompetenz, als Impulsgeber/in und Berater/in erforderliche Lern- und Umstellungsprozesse im Haus zu initiieren und zu begleiten.

Die Weiterbildung ist in drei Module gegliedert:
Modul 1: 22. – 24.05.2019
Modul 2: 22. – 24.07.2019
Modul 3: 18. – 20.09.2019

Inhalte

  • Grundlagenwissen zum Krankheitsbild Demenz
  • Angemessener, einfühlsamer Umgang mit betroffenen Patienten und Angehörigen
  • Verständnis und Handlungskompetenzen für herausfordernde Situationen im klinischen Arbeitsalltag hinsichtlich dementer Patienten
  • Verständnis für die spezifischen Belastungen der Angehörigen sowie Grundlagenwissen zu angemessenen Interaktionen
  • Vorstellungen von Ansatzpunkten, Schritten und Maßnahmen zur Verbesserung der Versorgungssituation demenzkranker Patienten im Krankenhausalltag
  • Kompetenz zur Aufklärung und Beratung von Mitarbeitern und Teams bezüglich Umgang und Kommunikation mit dementen Patienten und zum Thema Selbstpflege
  • Kenntnis der Konzepte für die Arbeit mit demenzkranken Menschenund praxisrelevante Kompetenzen zur Umsetzung im eigenen Klinikalltag
  • Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen der Rolle des/der Demenzbeauftragten
  • Grundlagenwissen zum Projektmanagement in Systemen

Zielgruppe

Pflegefachkräfte, Physiotherapeut/innen, Ergotherapeut/innen, Logopäd/innen, Mitarbeiter/innen von Sozialdienst und Sozialberatung, Psycholog/innen, Qualitätsmanager/innen, weitere Berufsgruppen sind – je nach Aufgabenstellung – denkbar

Methoden

Impulsvorträge, Arbeit mit Fallsituationen, Diskussion, Kleingruppenarbeit, Projektarbeit

Hinweise

Ideenschmiede: Die Teilnehmenden entwickeln eine konkrete Projektidee für ihre eigene Einrichtung, die am Ende des Seminars präsentiert wird. Hierzu werden Führungskräfte der einzelnen Häuser eingeladen.

Registriert beruflich Pflegende können 20 Fortbildungspunkte geltend machen.

Die Qualifikation wird in Kooperation zwischen AGAPLESION AKADEMIE HEIDELBERG und dem Institut aufschwungalt, München, durchgeführt.

Kursleitung

Tschainer-Zangl
Sabine Tschainer-Zangl

Dipl.-Theologin, Dipl.-Psycho-Gerontologin, Mitglied des fachlichen Beirats der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Kuratorin des KDA (Kuratorium Deutsche Altershilfe), selbständig, München

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